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…und Vernissage „Ge–Zeit–en“ in der Aula am 26.03.26

Die Oberstufenkurse Kunst präsentieren

Ge-Zeit-en

Ebbe und Flut. 

Das periodische Steigen und Fallen des Meeresspiegels, verursacht durch die

Gravitationskraft von Mond und Sonne.

Die Fliehkraft der Erdrotation. 

Hoch- und Niedrigwasser wechseln sich

ab.

In den Gezeiten steckt ganz viel Zeit drin: 

Wie die Zeit vergeht Was die Zeit ist

Wie sie sich anfühlt

Aber auch: 

In welcher Zeit leben wir

Wo befinden wir uns

Wie fühlen wir uns 

Gedanken über Werden und Altwerden

Gedanken über Groß und Klein, bedeutend und scheinbar unbedeutend, über Orte und Objekte. 

Wir nahmen uns die Zeit zu beobachten, zu sehen, zu denken, zu planen, zu staunen, zu entwerfen. 

Friedliche Zeiten geben uns den Raum

dazu. 

Unsichere Zeiten zwingen uns dazu, die

kostbare Zeit für Friedliches zu nutzen.

 

Die Musiker*innen der Schule treten auf, teils in kleinen Ensembles, teils solo, und schaffen mit gezielten Pausen zwischen den Stücken bewusst Raum – genau jenen Raum, von dem im Titel der Ausstellung die Rede ist. Die Musik verbindet sich mit den Bildern: Wo die Schüler*innen in ihren Werken Ebbe und Flut, Werden und Altwerden thematisieren, fangen Violinensätze und Piano‑Linien dieses Spannungsfeld auf.

Manche Besucher*innen bleiben noch länger in der Aula, treten noch einmal an die Bilder, als wollten sie die gleiche Szene nun mit neuen Augen sehen – durch die Musik hindurch. So wird der Abend zu einem gemeinsamen Experiment mit der Zeit, getragen von Bildern und Klängen.

 

(A. Papadopoulou-Poth/ S. Klingler)